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Was ist Baumwolle?

Auf der ganzen Welt kommt man seit Jahrzehnten im alltäglichen Leben nicht mehr an der Baumwollfaser, der beliebtesten Naturfaser, vorbei. Die Baumwolle findet bei fast allen Textilien Verwendung. Ob nun bei Bekleidung (z.B. T-Shirts) oder bei Bettwaren z.B. Naturfaser Bettdecken. Auch, wenn die am meisten verwendete Naturfaser nicht mehr aus unserer alltäglichen Ordnung wegzudenken ist, weiß man eigentlich nicht so wirklich, was es damit auf sich hat. wie wird Baumwolle angebaut? Und wozu benutzt man Baumwollstoffe? Welche Eigenschaften bietet Sie? In diesem Matratzenlexikon Artikel möchten wir Dir gerne alle offenen Fragen zu diesem beliebten Naturmaterial beantworten, damit Du alle wichtigen Informationen hast.


Wie wird die Baumwolle also hergestellt? Zunächst einmal „Wo wächst Baumwolle?“ oder „woher kommt die Baumwolle überhaupt?“. Auch, wenn der Name es schon vermuten lässt, wächst das Naturmaterial nicht an Bäumen. Die Baumwollpflanzen sind viel mehr Büsche als Bäume. Die Pflanzensamen können sich aber über Distanzen verbreiten, die ähnlich groß wie die eines Baumes sind.


Man spricht bei diesem Material auch von Cotton oder Gossypium (wissenschaftlicher Fachbegriff). Anfang des 19. Jahrhunderts hatte die Baumwollfaser dann nach Amerika auch im europäsichen Razm ihren großen Durchbruch. Inzwischen besteht sogar ein Drittel aller Textilien aus dieser wunderbaren Naturfaser.


Die Pflanzen der Baumwolle wachsen heutzutage überwiegend in Australien, China, Indien, USA, Pakistan, Brasilien, Usbekistan,in der Türkei, Griechenland oder Mexiko. Diese 10 Länder sind mittlerweile die größten Hersteller dieses Naturmaterials. Im Jahre 2012 wurden weltweit etwa 26 Millionen Tonnen produziert.


Herstellung von Baumwolle


Die Herstellung von Baumwolle funktioniert dann so: Der Baumwollanbau findet auf entsprechenden Plantagen statt. Dadurch, dass die Baumwollpflanze eine ausdauernde Pflanze ist, kann man sie einjährig kultivieren. Nachdem man sie ausgesät hat, vergehen Monate, bis dann auch tatsächlich etwas wächst. Außerdem reift sie sehr unregelmäßig. Deshalb muss man sie mehrmalig ernten.


Die sogenannte Baumwollfrucht sieht aus wie eine Kapsel. Diese Kapsel enthält dann die bekannten, flauschigen Baumwollfasern. Die Fasern müssen von Resten wie Blättern oder Samen getrennt werden, damit man sie weiterverarbeiten kann. Danach werden Fasern gepresst und mit einer Kardierungsmaschine in die korrekte Form gebracht. Abschließend wird die Baumwollfaser zu einem Baumwollgarn gesponnen und wenn nötig auch veredelt, um deren Eigenschaften zu verbessern.


Eigenschaften von Baumwolle


Baumwollstoffe gelten als besonders saugfähig und gerade im nassen Zustand als sehr stark und reißfest. Die Baumwollfaser ist im Allgemeinen sehr strapazierfähig und sehr dehnbar. Was sie auch sehr beständig vor Hitze macht. Auch ist das Material generell sehr langlebig. Es ist nicht nur hautfreundlich, sondern hat auch tatsächlich ein geringes Allergie-Potenzial. Deshalb ist Bettwösche aus Bio-Baumwolle sehr gut für Allergiker/innen geeignet.


Die Verwendung von Baumwolle: Wegen genau dieser Eigenschaften der Baumwolle wird sie besonders gerne für Bekleidung und Bettwaren genommen. Das Material ist sehr pflegeleicht. Baumwolle ist außerdem für den Trockner geeignet und man kann die Baumwolldecke problemlos waschen. Das ist gerade für Bettwaren (z.B. Baumwoll-Bettdecken, Baumwoll-Steppdecken und Baumwoll-Matratzenbezügen) sehr praktisch, um den Hygienestandard und die Qualität der Artikel lange aufrechtzuerhalten.


Diese Baumwollgebearten gibt es!


Der Baumwollstoff ist vielseitiger, als man manch einer denkt. Viele unterschiedliche Gewebsstoffe, die zwar einen anderen Namen tragen können, sind eigentlich Baumwollstoffe. Es kann sich aber auch um Mischgewebe handeln, die nur einen geringen Anteil an Baumwolle haben. Beispielsweise Baumwollsamt, Baumwollsatin, Baumwollperkal, Baumwolljacquard, Baumwolldamast, Baumwollcord, Baumwolljersey, Baumwollflanell oder aber Baumwolljersey. Selbst die klassische Jeanshose beziehungsweise Denim-Stoffe werden unter anderem aus der Naturfaser gefertigt. Diese unterschiedlichen Gewebearten unterscheiden sich besonders in der Art der Herstellung.


Baumwolle oder lieber Polyester?


Die meisten Menschen stellen sich wohl die Frage, ob sie lieber Chemiefasern wie z.B. Polyester oder besser Natur-Baumwollstoffe nutzen sollten. Häufig ist Polyester ein wenig günstiger und lässt sich auch besser einfärben. In Sachen Hygiene wird häufig eher Chemiefaser empfohlen. Die Baumwollfaser muss sich allerdings auf keinen Fall verstecken. Viele Menschen bevorzugen das Naturmaterial wegen der Ihrer hautfreundlichen und strapazierfähigen Eigenschaften. Für alle, die sich nicht entscheiden können, gibt es natürlich auch eine Baumwoll-Polyester-Mischung (meist als Polyester-Baumwolle-Mischgewebe oder Poly-Cotton bezeichnet).

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